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Staatliches Fortbildungsprogramm für Lehrkräfte stärkt Kulturelle Bildung an Schulen in NRW

Zum Schuljahr 2016/2017 haben in Nordrhein-Westfalen 21 Moderator*innen für Kulturelle Bildung ihre Arbeit in den Kompetenzteams der staatlichen Lehrerfortbildung aufgenommen. Sie wurden von der BKJ in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW und den Bildungspartnern NRW im Rahmen des Projekts „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“ für ihre Aufgaben qualifiziert und vorbereitet.

Moderator*innen Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW. Foto: BKJ | Stephan BergerDie Moderator*innen informieren nordrhein-westfälische Schulen über den Mehrwert von Kultureller Bildung in der Schule sowie in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern. Sie geben Impulse, wie eine langfristige Verankerung Kultureller Bildung im Schulprofil gelingen kann und welche Informations- und Beratungsstellen, Netzwerke und Fördertöpfe im Land dabei unterstützen können. Sie können Türöffner sein, um in schulinternen Fortbildungen ein Kollegium zu informieren und für einen kulturellen Schulentwicklungsprozess zu begeistern.

Kulturelle Bildung in der staatlichen Lehrerfortbildung verankert

Mit dieser Fortbildung ist Kulturelle Bildung – als ein Teil des Fortbildungsprogramms „Kooperation mit Bildungspartnern“ – nun erstmals in die Strukturen der staatlichen Lehrerfortbildung in NRW integriert worden. Nordrhein-Westfalen ist mit diesem Pilotprojekt eines der ersten Bundesländer, das Kulturelle Bildung in der staatlichen Lehrerfortbildung verankert hat und damit neue Ansatzpunkte zur systematischen Implementierung und Weiterentwicklung sowie zur Stärkung Kultureller Bildung in Schulen aller Schulformen bietet.

Die 21 Moderator*innen arbeiten an Schulen aller Schulformen in ganz Nordrhein-Westfalen und wurden im vergangenen Halbjahr in vier Fortbildungseinheiten und weiteren sechs Vertiefungstreffen fortgebildet. Dabei wurden erprobte Ansätze aus den Bereichen Kooperationspraxis und Kulturelle Bildung behandelt.

Das zukünftige Fortbildungsangebot „Kulturelle Bildung“ für die Schulen umfasst insgesamt vier Bausteine, die auch individualisiert und unabhängig voneinander wahrgenommen werden können:

  • Entwicklung eines Grundverständnisses von der Bedeutung Kultureller Bildung in der Schule,
  • Merkmale eines kulturellen Schulprofils,
  • Entwicklung von Unterrichtsszenarien für den Ganztag und Angeboten für den offenen Ganztag,
  • Aufbau nachhaltiger Kooperationen mit außerschulischen Partnern der Kulturellen Bildung, zum Beispiel Musikschulen und Museen, und deren nachhaltige Integration in den Unterricht.

Zum Schuljahresbeginn 2016/17 können die Moderator*innen von interessierten Schulen für schulinterne Fortbildungsveranstaltungen über die jeweiligen Kompetenzteams in den Regionen des Landes NRW angefragt werden.

Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW

Die Qualifizierung wurde im Rahmen des Projektes „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“ in Zusammenarbeit mit der Bezirksregierung Düsseldorf, der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW und den Bildungspartnern NRW erarbeitet und durchgeführt. „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“ ist ein Projekt des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ). Es wird ermöglicht durch die Förderung der Stiftung Mercator im Rahmen des Programms „Kreativpotentiale“ sowie durch die Unterstützung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen

Bianca Fischer/Michael Schwarzwald: „Kulturelle Bildung in Schulen stärken und nachhaltig verankern: ‚Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW‘“(Schule NRW Nr. 5/2016): [ PDF-Dokument | 5 Seiten | 380 KB ]



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